Noch Fragen?

Die meistgestellte Frage: Warum heißt das Lokal Blue Cat?

Als feststand, dass wir die alte Bäckerei Minten zur Brauerei und zum Restaurant umbauen werden, war die Namensfindung einer der nächsten Schritte. Wir wollten einen Namen, der sich in ein einprägsames Bild umsetzen lässt, ein Bild, das möglichst nach dem ersten Betrachten hängen bleibt und das man sofort wiedererkennt. Tiere eignen sich dafür ausgezeichnet und Tiernamen für Gaststätten sind durchaus üblich. Nun passte „zum Hirschen“, „zur goldenen Gans“ oder „zur wilden Wutz“ nicht zum Bild des Lokals, das Sandra und ich bereits damals vor Augen hatten, deshalb überlegten wir weiter und landeten schließlich bei der blauen Katze.

Wer hat das Logo entworfen?

Sandra hat dafür Rán Flygenring angesprochen. Sie lebt und arbeitet in Island und auf der ganzen Welt und hat über Monate hinweg mit uns zusammen an der Entwicklung unserer Katze gearbeitet. In unserer Kinderecke gibt es auch Bücher, die sie illustriert hat.

Warum sieht das hier nicht aus wie in einem Brauhaus?

Kurze Antwort: Weil es kein Brauhaus ist. Wir schreiben zum Namen immer Brauerei Restaurant und das ist unser Selbstverständnis. Blue Cat ist ein Restaurant mit einem breiten Angebot und eine Brauerei, die lokal in Handarbeit gutes Bier macht. Beides ergänzt sich in unseren Augen sehr gut . Die Möglichkeiten gutes Essen und gute Biere miteinander zu kombinieren sind fast unendlich und Teil unseres Konzepts ist es auch, unseren Gästen immer wieder neue, spannende Kombinationen zu präsentieren. Eine Festlegung auf eine Tradition würde dem viel zu enge Grenzen setzen.

Warum gibt es hier kein brauhaustypisches Essen?

Die Antwort ist zum Teil in der zur Gestaltung der Räume enthalten. Aber wir nehmen gerne Anregungen entgegen und entwickeln unsere Karte weiter. Berührungsängste haben wir dabei keine, es könnte also durchaus im Lauf der Zeit das eine oder andere aus der Brauhausküche hier auftauchen.

Welches Bier macht Ihr selbst?

Das „Blue Cat Wieß“ ist unser Hausbier. Ein helles, fruchtiges Obergäriges mit einer moderaten Bittere. Das ist immer da und wird in genügender Menge gebraut, damit es nicht aus gehen kann. Darüber hinaus gibt es saisonale Sondersude, die werden dann gesondert angekündigt und entsprechend auf der Fassbierkarte dargestellt. Die restlichen Hähne unserer Schankanlage sind dann mit wechselnden Bieren anderer Brauereien belegt.

Was ist Euer Wieß für ein Bier?

Wieß hieß das helle, naturtrübe Bier in Köln bis 1918 die Brauerei Sünner zum ersten mal den Begriff Kölsch benutzte. Es gibt also eine Menge Parallelen, was die Rezepturen angeht, aber auch Unterschiede, die man schmecken kann. Unser Wieß ist durch den Einsatz von Aromahopfen und einer speziellen Hefe fruchtiger, aber ebenso obergärig wie Kölsch und hat auch den selben Alkoholgehalt von knapp 5% Vol.

Kann man Euer Bier auch zum Mitnehmen kaufen?

Seit Dezember 2017 haben wir eine kleine Abfüllanlage. Damit füllen wir unsere 2 Liter Bottles. Das sind große Glasflaschen mit Drahtbügel-Verschluss. Die kann man kaufen, leer trinken und wenn man sie gespült mitbringt, auch wieder füllen lassen.

Kann man die Brauerei besichtigen?

Gerne, aber das geht nur zu Zeiten, wo der Betrieb im Restaurant nicht allzu groß ist, weil die Kellnerinnen auf dem Weg zur Küche ständig durch die Brauerei laufen müssen und dann sollten da keine Besuchergruppen im Weg stehen. Aber in den Randzeiten geht das meistens, jedenfalls, wenn der Brauer da ist und auch etwas erklären kann.

Warum gibt es hier kein Kölsch?

Die „Kölsch-Konvention“ von 1986 bestimmt, dass nur die Brauereien, die im Kölner Brauereiverband e.V. zusammengeschlossen sind, ihr Bier Kölsch nennen dürfen. Neue Mitglieder müssen ihren Brauort in Köln haben, Altmitglieder dürfen auch außerhalb der Stadtgrenzen brauen, wenn sie das vor der Konvention schon getan haben. Außerdem muss Kölsch gefiltert sein und das wollen wir nicht.
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